Foto-Smartphone
25.07.2023, 09:00 Uhr
Sony Xperia 1 V im Test
Das Kreativ-Phone von Sony startet eine neue Episode, bietet aber grösstenteils mehr vom
Gleichen.
Falls Sie den Test zum Xperia 1 IV schon gelesen haben, wird Ihnen
einiges hier bekannt vorkommen. Deshalb fassen wir das eher kompakt zusammen:
Das Xperia 1 V kommt im deutlich schmaleren 21:9-Format daher, was seine
cineastischen Ambitionen unterstreichen soll. Der schmalere Rahmen lässt sich gut greifen, macht die
einhändige Bedienung am oberen Rand jedoch schwierig. Der Fingerabdrucksensor befindet sich im
Ein-/Aus-Schalter am rechten Rand. Er funktioniert schnell und mittelzuverlässig. Wer viel schwitzt,
wird damit zu kämpfen haben. Gleich daneben gibt es einen physischen Knopf für den Kamera-Auslöser, der
sogar wie bei einer «richtigen» Kamera halb gedrückt werden kann, um zu fokussieren. Der kombinierte
SIM/microSD-Schacht lässt sich ohne Werkzeug öffnen und sogar ein 3,5mm-Klinkenanschluss ist vorhanden.
Das 6,5-Zoll-Display liefert maximal 1644 × 3840 bei 120 Hz, wobei sowohl die
maximale Auflösung als auch die maximale Bildrate nur in bestimmten Apps wirklich gebraucht werden kann.
Meistens wird die Auflösung auf 1096 × 2560, und die Framerate auf 60 Hz gedrosselt. Die 120 Hz kann man
per Einstellung auch erzwingen, allerdings auf Kosten einer kürzeren Akkulaufzeit. Diese ist ebenfalls
etwa gleich ordentlich geblieben. Ebenso der Lieferumfang, der weder Ladeadapter noch Kabel enthält.
Die Software erhält ein Upgrade auf Android 13, ansonsten bleibt ziemlich alles
gleich. Es gibt das übliche Sony-Interface ohne grosse Schnörkel und diverse Apps für Foto- und
Videoprofis. Darunter auch das herrlich prätentiöse «Cinema Pro», das die Funktionsweise einer
Profi-Filmkamera simuliert, manueller Fokus inklusive. Drei der vier verbauten Kameras sind ebenfalls
identisch, darunter auch das exzellente Tele-Objektiv mit echtem optischem Zoom. Ein Upgrade gibt es
«nur» für die Hauptkamera.
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