Cybergefahren
01.06.2023, 08:45 Uhr
Smarte Geräte brauchen Sicherheitszertifikate
Eine mitdenkende Waschmaschine oder die Lieblingsmusik auf Zuruf: Smart-Home-Technologie
machts möglich. Das bringt Komfort, aber auch Herausforderungen in puncto Sicherheit.
Smarte Technologie kann das Leben sehr erleichtern. Um sich aber vor
Cyberangriffen zu schützen, sollten Nutzer auch an die Sicherheit denken, erklärt der Verband der
Internetwirtschaft (eco). Ältere Geräte werden oft nicht mehr mit Updates versorgt und haben noch kein
Sicherheitszertifikat. Sie sollten nicht mit dem Internet verbunden werden, sondern möglichst nur mit
ihrer Basisstation. So können diese Geräte jedoch immer noch ordnungsgemäss funktionieren und
gleichzeitig vor möglichen Bedrohungen aus dem Internet geschützt werden.
Wer ein neues Gerät anschafft, kann auf ein solches Zertifikat achten. So
ermöglicht etwa das IT-Sicherheitskennzeichen des deutschen Bundesamtes für Sicherheit in der
Informationstechnik (BSI) eine tagesaktuelle Überprüfung auf Schwachstellen oder verfügbare
Sicherheitsupdates. Weitere Massnahmen in Bezug auf die Sicherheit sind ein getrenntes Netzwerk für
Smart-Home-Geräte und die sofortige Änderung von Standardpasswörtern.
Übrigens: Ganz oben auf der Liste der Smart-Home-Geräte rangiert smarte
Unterhaltungselektronik. Das ergab eine Umfrage des Meinungs- und Marktforschungsunternehmens Civey im
Auftrag von eco.
Demnach nutzt zu Hause etwa jeder Vierte (26,1 Prozent) Geräte wie zum Beispiel
ein Smart-TV. Smarte Haushaltsgeräte wie etwa intelligente Kühlschränke erreichten dagegen nur 4,5
Prozent.
Kommentare
Es sind keine Kommentare vorhanden.