IBM-Studie
24.07.2023, 09:46 Uhr
Durchschnittliches Datenleck kostet rund 4,45 Millionen Dollar
Datenlecks in Unternehmen werden immer kostspieliger, wie eine IBM-Analyse zeigt. Die
derzeitigen Kosten erreichen einen neuen Höchststand.
Datenlecks können für die betroffenen Firmen teuer werden. Eine aktuelle Analyse
von IBM setzt die Kosten im weltweiten Schnitt bei 4,45 Millionen US-Dollar an, wie das IT- und
Beratungsunternehmen mitteilte.
Das sei der höchste Wert in der 18-jährigen Geschichte der alljährlich
durchgeführten Erhebung. Basis der diesjährigen Berechnungen ist die Analyse realer Datenlecks bei 553
Unternehmen und Organisationen im Zeitraum von März 2022 bis März 2023.
In Deutschland wurden Fälle bei 45 Unternehmen analysiert – die Zahlen enthalten
angesichts dieser eher geringen Zahl gewisse Unsicherheiten. Im Schnitt ergaben sich dabei laut IBM
etwas überdurchschnittliche Kosten von 4,3 Millionen Euro. Allerdings waren die deutschen Unternehmen
deutlich schneller als der internationale Durchschnitt: Hierzulande dauerte es im Schnitt ein halbes
Jahr, um Datenlecks aufzudecken und einzudämmen. Im internationalen Durchschnitt dauerte dies mit 277
Tagen gut ein Vierteljahr länger.
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