Vivi Kola
01.06.2023, 12:12 Uhr
Schweizer Getränk Vivi Nova von künstlicher Intelligenz entwickelt
Vivi Kola ist einer der ersten Getränkeproduzenten, der ein Süssgetränk durch Künstliche
Intelligenz entwickelt hat. Mithilfe von ChatGPT, Midjourney und der Unreal Engine entstand der Softdrink
Vivi Nova.
Was passiert, wenn man ChatGPT, Midjourney und die Unreal Engine ein Getränk
entwickeln lässt? Das Ergebnis heisst Vivi Nova und soll ein erfrischendes Getränk aus Wasser,
Limettensaft, Haskap-Beerensaft, Ingwersaft, Chicoreewurzel-Pulver und Rohrzucker sein. Die Begründung
für die Zutaten-Auswahl lieferte ChatGPT gleich umfassend mit. Besonders die Haskap-Beere und das
Chicoreewurzel-Pulver haben für Verblüffung gesorgt, da es sich um sehr innovative Zutaten mit
besonderen Eigenschaften handelt, wie der Hesteller wissen lässt.
Für Nährwerte doch noch menschliche Intelligenz gefragt
Während ChatGPT die Zutaten ausgewählt hat, ist Midjourney mithilfe der Unreal
Engine für den Look verantwortlich. Die künstliche Intelligenz hat mit wenigen Vorgaben ein Rezept
geschaffen, das aktuelle Getränketrends aufgreift: Es ist vegan und enthält wenig Zucker. Für einen
typischen Charakter sorgt der Saft der Haskap-Beere. Bei den Nährwertangaben mussten allerdings Experten
mit ihrem langjährigen Wissen mithelfen, weil die künstliche Intelligenz überfordert war. So brauchte es
für die Getränke-Innovation am Ende doch beides: künstliche und menschliche Intelligenz.
Entwickelt und produziert in Eglisau (ZH)
Auf die Idee, KI für ein neues Getränk einzusetzen, kam der Schweizer
Getränkehersteller Vivi Kola. Von der Idee bis zum Getränk hat die Entwicklung von Vivi Nova nur zwei
Tage gedauert. Ein grosses Plus war dabei die Abfüllanlage in Eglisau (ZH), die ein einfaches Testen und
Abfüllen dieser neuen Getränkekreationen rasch ermöglichte.
Das weltweit erste durch KI entwickelte Getränk ist ab sofort in den
Migros-Filialen der Genossenschaft Migros Zürich sowie bei Migros.ch erhältlich.
pc-tip meint: Wir konnten das Getränk noch nicht selber testen, doch es
wird sicher nicht schlechter schmecken als viele andere, die bereits verkauft werden. ;-) Interessant
ist aber, dass KI nun in der Getränke- und wohl auch Esswarenproduktion zur Anwendung kommt. Das ist
bestimmt erst ein Anfang. Im Hausgebrauch kann man sich ja auch schon von der KI sagen lassen, was mit
in der Küche und Kühlschrank vorhandenen Esswaren und Zutaten gekocht werden könnte.
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